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Auf einen Bellini in Harry’s Bar

Und wer es (finanziell) so richtig krachen lassen möchte, geht auf einen Bellini oder zwei in Harry’s Bar. Hier wurde der Bellini ja erfunden. Ich denke, man muss das hier mal gesehen haben, wenn nicht viele Leute hier sind, fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt: das Mobilar, die Kellner mit weißen Jackets und Fliegen, und die Bilder an den Wänden, alles wahrscheinlich genauso wie zu Zeiten von Ernest Hemingway, Orson Welles oder dem Jetset der 50er und 60er Jahre. Tag hell ist hier drinnen, nicht so schummrig wie man sich eine Bar vorstellt, keine gedämpfte Jazz-Musik, sondern lautes Stimmengewirr. Und die Preise, die können zu Schnappatmung führen. Kostete ein (Mini)Bellini 2015 noch 15 € liegt er in 2019 bei 21 €. Aber was soll’s, man muss einfach einmal dagewesen sein.

Harry’s Bar, Hotel Cipriani, Calle Vallaresso, 1323, San Marco

Die Brücke der Brücken – Rialto

Aber tatsächlich ist Rialto nicht nur eine Brücke. Lieber als im Sestiere San Marco bin ich im Rialto Viertel. Früh auf dem Markt, am Tag in den Bars, Geschäften und Caffes. Am Abend auf dem Platz Campo Erberia und in den Restaurants. Der Platz am Wasser liegt nur kurz unterhalb der Rialtobrücke, aber ist so viel authentischer, gemütlicher, es ist weniger los und man hört viel mehr italienisch. Schon komisch, dass viele die ausgetretenen Pfade nicht verlassen. Aber eigentlich gut so, das gibt uns das Gefühl unter Einheimischen gestrandet zu sein.

Die Rialtobrücke selbst ist natürlich ein Must See auf jeder Venedig-Reise und ein Wunderwerk der Baukunst, aber meistens voll. Eine ganz besondere Atmosphäre umgibt die Brücke ganz früh, wenn vieles noch schläft, die Händler langsam in die Gänge kommen und Ihre Läden für die Touristen öffnen.

Fondaco dei Tedeschi – Das Luxus-Kaufhaus

Gleich neben der Rialtobrücke liegt das Kaufhaus Fonadaco dei Tedeschi , betrieben vom Luxuskonzern LVMH. Das Gebäude war aus historischer Sicht schon immer ein Handelshaus. Neben allen erdenklichen Luxusmarken ist das Gebäude an sich schon sehenswert mit umlaufenden Arkadengängen, einem überdachten Innenhof und einer tollen Aussichtsterrasse. (Für die Terrasse vorab Zeitfenster buchen).
Fondaco dei Tedeschi, Calle del Fontego dei Tedeschi, Rialto

Hier und dort auf ein Häppchen – Cicchetti Liebe

Jetzt komme ich noch einmal aufs Essen in Venedig zurück. Eine Besonderheit in Venedig sind Cicchetti, die man in erster Linie in kleinen Bacari bekommt. In einem Bacaro, einer Art Weinbar, trifft man sich vom späten Vormittag bis zum Abend auf ein paar Häppchen im Stehen und ein Getränk dazu. Die kleinen delikaten Häppchen nennt man Cicchetti und sind mit den verschiedensten leckeren Zutaten belegt, Cicchetti gibt es warm oder kalt, mit Wurst, Fleisch, Gemüse, Sardellen, Fisch, Pulpo und vielem mehr. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Cicchetti sucht man sich an der Theke aus und verzehrt diese dann an einem Tisch oder draußen auf der Straße. Und günstig sind die Cicchetti meist auch noch.

Unsere beiden Lieblingslokale für Cicchetti sind in Dorsoduro die Cantine del Vino già Schiavi, Fondamenta Nani, 992 und die Osteria Al Squero gegenüber der Werft, ein paar Häuser weiter. Es lohnt sich, den Appetit auf beide Lokale aufzuteilen.

Wer es nicht nach Dorsoduro schafft, dem empfehle ich in San Marco die Enoteca al Volto, Calle Cavalli, 4081, auf einen Ombre (das erste kleine Gläschen Wein des Tages) und ein paar Cicchetti. Versteckt in einer ruhigen Gasse, urig und super Preis-Leistungs-Verhältnis mit ein paar Outdoor-Plätzen.

Weitere Venedig-Tipps: hier!

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