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Venedig erleben – Teil 4

Inhalt Teil 4:

(zu Teil 1, zu Teil 2, zu Teil 3, zu Teil 5)

Weg vom Getümmel – auf nach Dorsoduro

Dorsoduro ist mein absolutes Lieblingsviertel in Venedig. Ab vom Schuss aber trotzdem alles, was sehenswert ist, fußläufig erreichbar. Ruhig und trotzdem etwas geboten, wie z.B. Das Peggy Guggenheim Museum oder die Kirche Santa Maria della Salute, die besten Cicchetti und vieles mehr.

Wunderschöne Gassen, hübsche Plätze, ruhige Kanäle, kleine Geschäfte und Galerien, bummeln ohne Touristenströme.

Auf der einen Seite der Canale Grande, auf der anderen die Promenade Zattere mit Blick auf die Insel Giudecca.

Eine kleine Pause in der Accademia di belli arti di Venezia ist auch nicht zu verachten und die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen.

Essen und trinken kann man hier in Dorsoduro meist günstiger und besser als in Rialto oder San Marco. Es lohnt sich auch dafür einen Abstecher hierhin zu machen. Nach Dorsoduro kommt man mit dem Vaporetto oder zu Fuß über die Accademia Brücke.

Die Riva degli Schiavoni – quasi die Uferpromenade von Venedig

Noch mal zurück nach San Marco. Gleich an den Markusplatz angrenzend befindet sich die Riva degli Schiavoni, eine (Flanier-)Promenade, an der man vom Markusplatz bis zu den Giardini, wo die Biennale stattfindet, laufen kann. Anfangs viele Restaurants, Kiosks, Bars und Cafés. Schöne Häuser und Paläste und tolle Ausblicke auf die gegenüberliegenden Inseln der Lagune. Um so weiter man die Riva degli Schiavoni stadtauswärts in Richtung Giardini geht, um so weniger Menschen, um so authentinscher die Stadt.

Ein schöner Abstecher von der Riva ist zum Beispiel der Stadtteil Castello.

So nah an San Marco und doch so anders – Castello

Urlaub vom Urlaub könnte man es auch nennen. Denn so quirlig, gediegen, voll, laut und hektisch es in San Marco zugeht, so rustikal, provinziell, ruhig und gelassen ist das Lebensgefühl in Castello. Nur wenige Schritte vom Markusplatz enfernt und doch so anders. Neben venezianischen Alltagsleben findet man in Castello auch das Arsenale und die Biennale Gärten.

Das Arsenale ist ein beeindruckendes Stück Stadt, wie eine Festung von hohen Mauern und Türmen umgeben, diente es erst als Waffenlager und Flottenbasis, später als Schiffswerft der Republik Venedig. Heute finden hier Ausstellungen und Theateraufführungen statt, Führungen werden angeboten. Außerdem wird ein Teil für die alle zwei Jahre stattfindende Kunstbiennale genutzt.

Die Kunstbiennale findet ebenso in den Giardini della Biennale statt. Das sind wunderschön angelegte Gärten mit dreißig, von bekannten Architekten entworfenen Pavillons, in denen Werke der Gegenwartskunst alle zwei Jahre bei der Biennale di Venezia Arte präsentiert werden.

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