Loft Living – we love our loft!

Vor etwas mehr als 15 Jahren haben wir uns den Wohntraum vom Loft in Goho (das Soho von Nürnberg) erfüllt und mussten uns an das Loft-Living anfangs auch erst einmal gewöhnen. Wir lebten vorher in einer großen Altbauwohnung mit langem Flur und vielen Zimmern, d.h. es gab Rückzugsmöglichkeiten für Alle, man mußte nicht immer alles aufräumen, konnte einfach die ein oder andere Tür schließen. Aber das mit dem „gewöhnen“ war gar nicht der Anfang vom Loft-Living. Der Anfang war das Suchen und Finden, Entkernen, Renovieren, Einrichten und Einziehen, aber das ist jetzt schon eine ganze Weile her und wäre eine eigene Geschichte.

Im Loft zu leben verbindet man im Allgemeinen mit urbaner Lässigkeit und Industrie-Charme. In Amerika in den 50er Jahren entstanden, schwappte der Loft-Trend in den 70er/80er Jahren auch zu uns. War Loft-Living vor 30 Jahren eher noch sehr individuell, improvisiert, günstig und eher künstlerisch (in einem Loft wohn(t)en keine Spießer), hat der Trend so geboomt, dass es in den Städten heute kaum noch ungenutzte Fabriketagen gibt, die man als Loft-Wohnraum umfunktionieren kann.

Heute werden Neubau-Lofts hochgezogen oder findet sich doch noch eine alte Fabrik, von Bauträgern zu Luxus-Loft-Wohnanlagen umgewandelt, die mit dem ursprünglichen Industrie-Charme nicht mehr viel gemein haben. Das ist meiner Meinung nach eine ganz natürliche Weiterentwicklung von Angebot und Nachfrage und hat, wie so Vieles, Vor- und Nachteile.

Egal ob alt oder neu, improvisiert oder Luxus, das Loft-Ambiente zeichnet sich durch Raum, Licht und Weite, hohe Decken und große Fenster aus und löst dabei alte Wohntraditionen ab und Grenzen auf, denn alle Bereiche gehen fließend ineinander über.

Wie anfangs geschrieben, wohnen wir jetzt mehr als 15 Jahre hier im Loft, unsere Mädels sind mittlerweile beide ausgezogen, der persönliche Geschmack und der Zeitgeist haben sich geändert, also ist es Zeit für einen Rundumschlag, über den wir hier auf dem Blog immer wieder berichten werden. Wir lieben unser Loft und legen gerne selbst Hand an, d. h. ich sage, hier oder dort müssten wir das und jenes irgendwie ändern, dann besprechen wir uns und entscheiden und Gerhard, mein Mann, setzt es dann meistens alleine um, ich bin dann eher für’s rumschleppen, aufräumen und putzen zuständig und mache mir zeitgleich schon Gedanken zum Feintuning oder gehe schon mal die Deko besorgen.

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