Manchmal müssen eben auch nur ein paar Stunden ausreichen…

Ein Tag, eine Stadt, viel zu sehen…

Frankfurter Highlights für Eilige

München, Berlin, Hamburg. Na klar, waren wir, kennen wir. Frankfurt? Hm, kennen wir eigentlich fast nur vom Flughafen. Zeit mal einen Kurztrip nach Frankfurt am Main zu unternehmen. Aber reicht ein Tag aus? Ja und nein. Nein, zu Insidertipps, geheimen Orte, Museumsbesuchen und entlegenen Stadtteilen. Ja, zu den üblichen Verdächtigen, den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die man von Frankfurt gesehen haben sollte, ja, um die Stadt kennenzulernen und ja, um sich inspirieren zu lassen um wiederzukommen.

Also gehen wir mal los auf den mehr oder weniger ausgetretenen Pfaden durch Goethes Geburtsstadt,  um einen ersten Eindruck zu erhalten, die eher unbekannten Ecken und Geheimtipps heben wir uns dann für’s nächste Mal auf.

Die Skyline – keine Chance
Wenn ich eine Stadt zum ersten Mal besuche, besteige ich zuerst am liebsten einen Aussichtspunkt, von dem aus man die ganze Stadt sehen kann, um mir einen Überblick zu verschaffen.
In Frankfurt soll man ja von der Plattform des Main Towers eine tolle Aussicht haben, aber das bleibt uns leider verwehrt, denn es ist nebelig und regnet unentwegt. Also Frankfurt heute nur von unten.
Höchster Wolkenkratzer in Frankfurt ist der Commerzbank Tower mit 259 Metern. Und übrigens: Neun der zehn höchsten Hochhäuser Deutschlands stehen in Frankfurt.

Eiserner Steg – nicht nur für Verliebte
Der „Eiserne Steg“ ist eine 150 Jahre alte Fußgängerbrücke (nicht mehr im Original) über den Main zwischen Frankfurts Altstadt und dem Stadtteil Sachsenhausen (der an sich auch ein Besuch wert wäre, aber auf unserem Kurztrip der Zeit zum Opfer fällt).

Heute ist der „Eiserne Steg“ nicht einfach nur eine Brücke, sondern auch eine beliebte Fotolocation und außerdem für die vielen „Liebesschlösser“ bekannt, die im Laufe der letzten Jahre ihren Platz an den Balustraden bekamen. Man sollte den Besuch nicht nur auf ein Selfie beschränken, denn die Stahlkonstruktion an sich ist wirklich sehenswert, genauso wie der Ausblick auf die Skyline.
Und wer ein bisschen mehr Zeit hat, sollte hinüber nach Sachsenhausen auf ein Glas Ebbelwoi laufen.

Die Neue Altstadt – ein Muss
Kann denn eine Altstadt neu sein? Ja, kann, denn die „Neue Altstadt“ in Frankfurt zwischen Römerberg und Domplatz wurde einige Jahre lang renoviert, rekonstruiert und neu gebaut. Seit einem Jahr ist sie fertig und sie ist richtig schmuck und sehenswert geworden, die „Neue Altstadt“. Außerdem kommt man beim Schlendern hier an vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie dem Römer (Rathaus), dem Dom, der Schirn und: Cafés, Restaurants und Kneipen für eine Pause zwischendurch gibt es auch genug.

Struwwelpeter-Museum – Wer kennt ihn noch?
Mitten in der „Neuen Altstadt“ liegt auch das Struwwelpeter-Museum in zwei wunderschön renovierten Häusern. Ich bin noch mit den Geschichten aufgewachsen, hatte ein eigenes Struwwelpeterbuch. Das waren ganz schön schaurige Geschichten um Struwwelpeter & Co, immer mit dem erhobenen Moral-Finger, ein bisschen einschüchternd manchmal auch. Ein deutscher Kinderbuchklassiker von Heinrich Hoffmann. Hier werden Erinnerungen wach. Struwwelpeter-Museum

Kaiserpfalz franconofurd – es war einmal
Noch viel, viel älter als der Struwwelpeter sind die ältesten erhaltenen Spuren der Frankfurter Stadtgeschichte. Bis zu 2.000 Jahre. Im Ausstellungsraum werden ein Römisches Bad, alte karolingische Mauern und ein Bronzemodell der Kaiserpfalz präsentiert. Der Ausstellungsraum ist tagsüber frei zugänglich und sehr interessant und informativ mit Schaukästen und -tafeln, Übersichtsplänen und 3D-Film.

Die Zeil – muss man dazu noch etwas sagen?
Die Zeil ist eine der bekanntesten deutschen Shopping-Straßen. Die 650 Meter lange, stets gut besuchte Einkaufsmeile mit schönen Platanen, vielen Geschäften, Kaufhäusern, allen bekannten Marken, Würstchenverkäufern und dem Einkaufszentrum MyZeil auf 8 Etagen ist ein Shopping-Eldorado für Einkaufswillige. Nichts, was es hier nicht gibt. Und wenn man in jedes Geschäft reinschauen möchte, reicht ein Tag wohl nicht.
Wer es exklusiver mag, flaniert in der Goethestraße, der neuen Rothofstraße und am Goetheplatz. Hier sind alle (wichtigen) Luxuslabels zu finden.
Läuft man die Zeil stadtauswärts in Richtung Alte Oper, geht sie irgendwann in die Kalbächer Gasse und die Große Bockenheimer Straße über, genannt: die Fressgass, mit feinen Delikatessläden, schicken Cafès, Bars und eleganten Restaurants.

Kleinmarkthalle – schade, dass ich keine Küche in Frankfurt habe
Die Kleinmarkthalle ist „MultiKulti“ wie alles in Frankfurt. Riesen Auswahl. Alles frisch und lecker. Und oben auf der Galerie trifft man sich zu einem Glas Wein oder auch zwei bei italienischem Fingerfood oder Austern. Oder man lässt es sich draußen auf der Weinterrasse gut gehen. Diese Auswahl, ich könnte shoppen ohne Ende. Aber im Hotel kann ich wohl eher weniger mit meinen Lebensmitteln anfangen. Schade. Kleinmarkthalle

Kleine Pause nötig – Café-Tipps

Bitter und Zart
Das Bitter und Zart ist eine Chocolaterie der Xtraklasse, hier gibt es alles aus Schokolade, was man sich nur denken kann und was das Schleckermaul-Herz begehrt, nur Fotos darf man hier leider keine machen. Nebenan im Salon, eine Hommage an die 20er Jahre kann man leckere Kuchen und Kaffee oder auch gute Trinkschokolade und Tee schnabulieren. Bitter und Zart

Iimori Patisserie
Das andere Café mit französisch-japanischen Süßspeisen. Kleine handgemachte Köstlichkeiten mit viel Liebe zum Detail, z.B. Törtchen mit Creme aus grünem Tee. Iimori

Naschmarkt am Dom
Das Süßigkeitenparadies am Dom. Kaum zu glauben, was man auf so kleinem Raum alles unterbringen kann. Hier kann man shoppen und zwar nicht nur Süßes, auch kleine Geschenke, Dekosachen, Postkarten und vieles mehr. Oder aber bei einem Stück leckerem Kuchen ein Pläuschchen in dem hübsch dekorierten Café mit funkelndem Kronleuchter halten. Naschmarkt am Dom

Schirn Kunsthalle – Kultur muss sein
Kunst wirklich zu erleben, hatten wir zu wenig Zeit. Aber wenn ich in Frankfurt bin, zieht es mich immer zur Schirn Kunsthalle, zumindest durch den Innenhof, um einen Blick auf die Kunst erhaschen, auch wenn keine Zeit für eine Ausstellung bleibt. Schirn Kunsthalle
Noch mehr Kultur gäbe es am Museumsufer mit über 30 Museen. Ausstellungshäuser, Galerien und Museen. Für uns zeitlich leider nicht zu schaffen. Beim nächsten Mal.

Ebbelwoi-Tasting – alles mal ausprobieren
Das hessische Nationalgetränk Apfelwein kann man bei einem Tasting in all seinen Farben durchprobieren, am Besten mit einem typischen Frankfurter Würstchen dazu.
Die Schreibweisen sind je nach Lokal unterschiedlich: Ich habe Ebbelwoi, Äbbelwoi und Ebbelwei gelesen. Man spricht es auch so aus, wie es geschrieben wird. Und traditionell trinkt man den Ebbelwoi aus einem Bembel.
Übrigens: Es fährt sogar ein Ebbelwei-Express durch Franfurt. Sightseeing in einer historischen Straßenbahn.

Frankfurt – wenn es dunkel wird
Die Tage werden kürzer, schwupps ist es dunkel und wir haben noch lange nicht alles gesehen. Hier noch ein paar Impressionnen aus Frankfurt am Abend.

Hoteltipp – Frankfurt to stay
Und wie immer kommt irgendwann die Frage – wo übernachten wir? Hier in Frankfurt haben wir uns das 25hours Hotel The Trip im Bahnhofsviertel ausgesucht.
25hours ist eine Hotelkette mit außergewöhnlichen, urbanen und kosmopolitischen Hotels in spannenden Metropolen. Jedes Hotel ist anders, von seinem Standort und seiner Geschichte inspiriert und entsprechend mit Herzblut, Liebe und dem Blick für’s Besondere ausgestattet.
Das Motto vom 25hours The Trip: An einem Tag um die Welt. Das ganze Hotel ist inspiriert von fernen Ländern, fremden Kulturen und abenteuerlichen Reisen.

Die Zimmer sind mit Liebe zum Detail eingerichtet und das Schlafmonster für die Nacht liegt auch bereit.

Im Restaurant „BAR SHUKA“ is(s)t man immer richtig, egal ob breakfast, lunch oder dinner. Die orientalischen Gerichte sind ein Traum und Trend sowieso. BAR SHUKA

Das Hotel hat aber noch viel mehr zu bieten: Kino, Café, Bar, Dachterrasse, Work-Space, Fitness, Fahrrad-Verleih und, und, und…
Ein tolles Hotel, urban, zentral, am Puls der Zeit, aber wer Ruhe braucht, ist hier nur bedingt richtig. In der Nachbarschaft ist nachts ganz schön was los, vor allem am Wochenende.
Ich bin da nicht empfindlich. Hab mich hier sehr wohl gefühlt und mir hat es vor allen Dingen der grandiose Innenhof mit den bunten Möbeln und den schwarz-weiß Bildern angetan. Ein Platz zum Wohlfühlen, wie herrlich muss das erst im Sommer sein? Da muss ich wohl wiederkommen…. 25hours Hotels The Trip

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