Luxus pur! Alpine . Luxury . Life 

Das Central in Sölden. Kurzurlaub in der Luxusklasse.

Als James Bond Fans wollten wir natürlich gleich kurz nach der Eröffnung der 007 ELEMENTS Erlebniswelt, diese besuchen. Im Internet habe ich dann gelesen, dass das Hotel Central in Sölden ein Package mit 007 ELEMENTS anbietet, also haben wir gleich gebucht und so kamen wir zum Central, das wir bisher nicht kannten.

Das Central ist kein neues Hotel, wurde aber immer wieder renoviert und auf den neuesten Stand gebracht und entspricht ganz und gar den Anforderungen an ein modernes Luxushotel. Manche Bereiche gehören mit Sicherheit noch modernisiert, was bestimmt in den kommenden Jahren auch noch gemacht wird. Aber seien wir mal ganz ehrlich: Trends kommen und gehen, und man kann ein Hotel nicht alle 10 Jahre vom Keller bis zum Dach einer Komplettrenovierung nach neuestem Design unterziehen. Das Tagesgeschäft muss auch hier weitergehen. Schön finde ich auch, wenn man manches Bewährte einfach belässt, wie es ist. Das zeugt ja dann auch von Nachhaltigkeit und Tradition.

Die Rezeption hält gleich bei unserer Ankunft eine großartige Überraschung für uns bereit: Wir bekommen ein Update auf eine Suite, warum und wieso haben wir nicht hinterfragt, aber haben uns riesig drüber gefreut. Denn das 5-Sterne-Hotel, wie auch unsere Suite, sind einfach Spitzenklasse.

Die Suite ist mit Naturmaterialien ausgestattet und alles riecht sehr gut. Viel Holz und schöne Stoffe, modernes Design und großer Komfort, 5 Sterne eben. Ein Platz zum Wohlfühlen.

Auch das riesengroße Badezimmer macht Freude, hat es doch jede Menge Platz, 2 Waschbecken, Dusche und zusätzlich Badewanne. Die zur Verfügung stehen Kosmetikprodukte sind erste Klasse und werden regelmäßig aufgefüllt.

Was ich auch toll finde, hier im Central, ist er Abendservice, der zusätzlich zur normalen Zimmerreinigung am Morgen inkl. ist. Solange wir beim Abendessen oder in der Bar den Abend verbringen, verrichten die netten Zimmerdamen den Abendservice in der Suite, mit Vorhängen zuziehen, Bett aufdecken, Betthupferl hinlegen, aufräumen, Müll ausleeren, frische Handtücher bei Bedarf… Wir werden hier so richtig verwöhnt.

Die Wohlfühlatmosphäre im Central wollen wir gleich noch ein bisschen mehr auskosten, also Bademäntel an den Wellnessbereich entdecken. Dieser entspricht nicht ganz den modernen Standards ist aber sehr großzügig und sehr vielseitig, teils neu und modern und an anderen Stellen auf seine Art auch antiquiert schön. Statt altbackener Lüftlmalerei gibt es eine venezianische Videowall. Mein Geschmack ist es nicht unbedingt, aber wie gesagt, Malerei wäre schlimmer. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass man das venezianische mit “relativ” wenig Aufwand in asiatisch oder orientalisch umwandeln könnte, was dann ja wieder dem Zeitgeist entspräche und die Videowall somit meditativ würde.

Für die, die nur Wellness machen möchten, hat der Wellnessbereich einen Haken, er öffnet erst gegen Mittag oder am frühem Nachmittag, je nach Saison. Das ist sehr schade. Wir vertreiben uns die Zeit solange im Hallenbad, das leider keinen anderen Namen verdient hat, da es schon in die Jahre gekommen ist. Außerdem nutzen wir bis zur Öffnung des Wellnessbereichs den Ruheraum bei der Familiensauna und sind dort mehr oder weniger alleine, das liegt wahrscheinlich daran, dass Nebensaison ist, und die anderen Gäste sich wahrscheinlich bei Tagungen oder auf der Skipiste tummeln. Dieser Bereich ist sehr hübsch eingerichtet, Tee, Wasser und Obst stehen außerdem bereit.

Sobald der Wellnessbereich seine Tore öffnet, stehen wir auch schon drinnen. Wir bekommen auch gleich eine Führung, was gut ist, denn es gibt hier so viele Saunen, Dampfbäder und Ruhebereiche, dass ich sogleich den Überblick verliere. Was ich verwirrend finde, ist, dass einige Bereiche textilfrei sind andere nicht, ich habe dem netten und zuvorkommenden Saunawart zwar aufmerksam zugehört, aber bei der Menge an Möglichkeiten, und blond bin ich ja auch noch, habe ich die Hälfte gleich wieder vergessen und immer etwas Angst etwas falsch zu machen, also nackt in den falschen Bereich hereinzuschneien. Aber mit ein paar Tagen Übung habe auch ich den Dreh raus und habe es in meinem Kurzurlaub leider nicht geschafft, alle Saunen, Dampfbäder und heißen Steine auszuprobieren.

Am meisten fasziniert hat mich die Eisgrotte, die kannte ich so noch nicht. Und da ich nach der Sauna gerne erst mal an die frische Luft gehe, war die genau das Richtige für mich. Und dann mit Eis abreiben. Genial!

Wir haben natürlich auch in der Beauty- und Wellnessresidenz die Massagen ausprobiert. Der Empfang war herzlich und freundlich, die Behandlung und die Masseusen sehr empfehlenswert. Einzig der Wartebereich war mir zu unpersönlich und zu hell gestaltet.

Grundsätzlich herrscht im Central ein sehr zuvorkommender und freundlicher Service. Alle Mitarbeiter sind stets bemüht, einem den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Man muss aber auch anmerken, dass das Central zwar ein familiengeführtes Hotel ist, aber durch seine Größe, keine kuschelige, familiäre Atmosphäre aufkommt, was durch viele Firmenevents bestätigt wird. Das Central ist groß, gediegen, luxuriös, aber auf seine Art auch leger und herzlich. “Alpine . Luxury . Life” eben!

Und das geht bei der Kulinarik gleich weiter. Wir haben Halbpension gebucht und erleben ein Frühstück der Extraklasse mit frischen, einheimischen Produkten, Schinken und Wurst schneiden die charmanten Frühstücksköche nach Wunsch frisch ab, genauso werden die Eierspeisen nach persönlichem Gusto vor den eigenen Augen zubereitet. Das Frühstück im Central ist super, aber mein Favorit war dann aber doch das Abendessen mit der ausgezeichneten Haubenküche. Jeden Abend ein köstliches 5-Gang-Gourmetmenü, ein Genuss. Ich lasse hier mal die Bilder sprechen.

Hervorzuheben ist auf jeden Fall noch das Service-Team in den Restaurants. Wir hatten jeden Abend und auch zum Frühstück den gleichen Kellner, immer freundlich, gut gelaunt, gesprächsbereit, wenn man wollte, außerdem sehr interessiert, er merkte sich unsere Unternehmungen und fragte nach und hatte auch den ein oder anderen Tipp auf Lager und das nicht nur zu Menü und Wein. Wirklich perfekt.

Was ich außerdem bei der Größe des Hotels noch als sehr lobenswert empfand, war, dass Chefin Frau Falkner, jeden Abend eine Tischrunde absolvierte und überall ein paar Takte mit den Gästen sprach. Eine Grande Dame der Hotelbranche. 5 Sterne.

Also die Küche bei Halbpension im Central ist wirklich hervorragend. Aber es gibt ja im Central ja noch das Gourmetrestaurant Ötztaler Stube, das mit zwei Hauben ausgezeichnet ist, und wenn wir schon mal hier sind, können wir uns das ja schlecht entgehen lassen.

In der bodenständigen, urig eingerichteten Altholzstube wird Tiroler Spitzenküche erlebbar und zum Genuss. Und super gemütlich ist es hier obendrein. Der Service wie überall im Haus 1A. Die Küche traditionell und außergewöhnlich zugleich. Ungewöhnliche Kompositionen, die Geschmacksexplosionen auslösen. Alleine schon wie ideenreich die einzelnen Gänge angerichtet sind, lässt mir Herz und Augen aufgehen. Und es schmeckt hervorragend. Ein lohnender Besuch. Und oft sind es die Kleinigkeiten, die einem in Erinnerung bleiben, hier war es die Speckcreme aus der Tube. Schade, dass man die nicht kaufen konnte…

Zum Abschluss eines jeden Abends geht es noch an die Bar, die sich in drei Bereiche unterteilt: Bartresen, Kaminrunde oder Zigarren-Lounge. Hier kann man den Tag bei guten Cocktails, Wein oder auch Bier noch einmal Revue passieren lassen.

Das Central – 5-Sterne-Luxus, der keine Wünsche offen lässt. Wenn man sich mal etwas besonderes gönnen möchte. https://www.central-soelden.com

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