Positive Energie

Schlechte Stimmung ist eine Sache der Grundhaltung – und gute genauso!

Und weiter geht es mit meiner kleinen Serie auf dem Weg zur Inneren Mitte „Detox your life“. Heute ist Positive Energie dran. Dazu schrieb ich im Januar:

Positive Energie
Wir haben immer die Wahl zwischen bewussten, erfüllten Gedanken oder aber frustrierten und gestressten Gedanken. Jeden negativen Gedanken kann man in einen positiven Gedanken umformulieren.

Die Affirmation dazu: Wenn ich Ja zum Leben sage, sagt das Leben Ja zu mir.

Und da sind wir auch schon mittendrin. Letzte Woche hatte ich bei Instagram gepostet, dass ich einen Tag zum Vergessen hatte, im Job ist etwas schief gelaufen, dann wurde ein Flug storniert und mein Mann und ich gingen uns gegenseitig auch noch auf den Wecker. Und umso mehr Raum ich diesen Situationen und Gedanken gegeben habe, umso mehr hat mich das alles runtergezogen. Aber mal ganz ehrlich, es macht doch gar keinen Sinn sich da reinzusteigern und sich den Tag verderben zu lassen. Ich habe mir dann ein Zitat von Henry Ford ins Gedächtnis gerufen:

Probleme sind verkleidete Möglichkeiten.

Das habe ich gleich versucht zu beherzigen, was mir auch ganz gut gelungen ist und der Tag ging ruhig und harmonisch zu Ende. Oft hilft es einfach die Perspektive auf die Situation zu wechseln.

Aber in der Tat ist es einfach so, dass solche Situationen, wenn man sie an sich ran- und zulässt, einfach Energie rauben, genervt und lustlos machen. Und es sind nicht nur Situationen, es können auch Orte, Dinge oder Menschen sein, die uns jegliche Energie rauben und uns in ein negatives Energiefeld reinziehen. Dann wiederum gibt es Personen, Dinge, Orte und Situationen, die uns Kraft spenden, uns glücklich machen und Energie geben, wie ein Spaziergang zum Beispiel oder eine anregende Unterhaltung ohne aufs Handy zu schauen.

Die Kür ist jetzt nur, herauszufinden, was uns Energie raubt und was uns Kraft schenkt. Welche Wirkung haben bestimmte Personen, Dinge, Situationen und Orte auf uns?

Ich habe eine Liste angelegt mit meinen persönlichen Energieräubern und versuche diese nach und nach zu eliminieren, klein zu halten oder so umzuwandeln, dass sie optimistisch sind, damit ich in einem positiven Energiefeld sein kann, um mit meinem Umfeld (egal Person oder Ort) in Harmonie zu leben. Sich von alten Klamotten oder Dingen zu trennen, das haben wir ja schon drauf, wir sind ja alle bei Marie Kondo in die Lehre gegangen, aber wie ist es mit der Freundin, die immer nur jammert und von der wir jedes Mal mit schlechter Laune nach Hause kommen? Also, Ziel ist jetzt, jeglichen Ballast abwerfen, loslassen und von Energieräubern trennen.

Dazu muss man auch nicht esoterisch veranlagt sein, wer logisch denkt, dem wird schnell klar, dass eine positive Grundhaltung im Leben vieles einfacher gestalten lässt.

Eingangs habe ich geschrieben, dass es Sinn macht, jeden negativen Gedanken in einen positiven Gedanken umzuformulieren. Das ist ähnlich wie bei veralteten Glaubenssätzen. Theoretisch ist das relativ einfach.

Zwei Beispiele:

Ich schaffe das nicht! – Ich schaffe das!

Ich habe den Erfolg nicht verdient! – Ich habe gute Arbeit geleistet und den Erfolg verdient!

Und wenn man sich bewusst beobachtet, kann man das an „Tagen zum Vergessen“ auch anwenden. Aber immer ist, trifft und passt ein „Alles wird gut“ natürlich auch nicht. Wenn man das Gehirn nur mit diesem Mantra speist, dann verkauft man sich selbst für dumm.

Ein gesunder Optimismus ist gerade richtig. Denn manche Dinge im Leben kann man auch einfach nicht beeinflussen, aber man muss ihnen auch nicht so viel Raum geben, damit wir uns mit negativen Gedanken quälen. Manchmal ist es besser, die Dinge einfach so hinzunehmen und zu akzeptieren, wie sie sind. Statt unsere Energie auf eine aussichtslose Sache zu verschwenden, nehmen wir uns einfach vor, uns davon nicht bezwingen und ausmanövrieren zu lassen. Und das funktioniert mit einem positiven Mindset.

Der letzte Beitrag in dieser Serie „Detox your life“ war Selbstliebe. Sich selbst akzeptieren mit allen Ecken und Kanten und gut für sich selbst zu sorgen. Das greift auch hier, denn wer nicht gut zu sich selbst ist, ist schnell frustriert und ein negatives Lebensgefühl stellt sich ein. Daher ist es wichtig, wie wir auf Situation und Ereignisse reagieren, die vielleicht gerade nicht gut und erfüllend sind. Wir können uns aufregen, rumjammern und Energie und Zeit verplempern. Trotzdem können wir manche Dinge einfach nicht ändern, wohl aber die Richtung, in die wir weitergehen. Analysiere das, was gerade vorfällt und versuche sinnvolle Antworten und Möglichkeiten zu finden.

Gönn Dir immer wieder Auszeiten für Dich selbst und unternimm, was Dir gefällt und gut tut, und wenn es aus dem Fenster schauen ist. Kleine Belohnungen sind wichtig für ein positives Lebensgefühl.

Innere Stärke ist auch das Wissen, das auf eine schlechte Erfahrung eine bessere folgt. Bei meinem Instagram Post letzte Woche, haben viele als Kommentar ein Zitat oder einen Spruch hinterlassen, um wieder vorwärts zu schauen bzw. positiv zu denken.

Ich habe da auch einen, er ist von Mikis Theodorakis:

Wenn ich sehr traurig bin, dann sag ich mir immer, das kann nicht lang dauern, es wird schon irgendwo die nächste Freude lauern.

Milva hat diesen schönen Text auch einmal gesungen.

Und wie schon geschrieben, die Energie trifft auf alle Lebensbereiche zu, wie wir leben, lieben, wohnen, essen usw. Ihr kennt sicher auch das Gefühl, du musst dringend zur Toilette und weit und breit ist kein WC in Sicht. Jeder Schritt nervt, du wirst immer unentspannter, kannst an nichts anderes mehr denken als an eine Toilette. Bist total genervt. Und weg ist die Leichtigkeit. Eine Bagatelle, ja, aber ein Beispiel, dass sich beliebig auf andere, größere Situationen und Ereignisse übertragen lässt.

Das Schokolade glücklich macht, Kaffee kurzfristig fit, können die meisten von Euch sicher unterschreiben, aber es gibt auch eine Liste von Lebensmitteln, die stimmungsaufhellend sein sollen:

  • Avocados
  • Bananen
  • Quinoa
  • Spargel
  • Fisch

Demnach sind wir alle jetzt in der Spargelsaison positiver gestimmt, und ich dachte immer, das liegt in diesen Monaten am Frühling.

Positive Energie kann man auf vielerlei Arten herbeiholen und nicht jede Methode muss zu jedem passen. Für mich sind Ballast abwerfen, Bewegung, Kreativität und Gedanken umformulieren die richtigen. Für jemand anders sind es vielleicht Räuchern, Farbaktivierung oder Heilsteine.

Ein gelungener Start am Morgen ist in puncto „Positive Energie“ genauso wichtig wie Lachen. Lachen hat zum Beispiel positive Auswirkungen auf unser Immunsystem, unsere Stimmung, unser Schmerzempfinden und Stress. Einer meiner Lieblingshashtags ist #enjoythelittlethings , gerade in Zeiten wie diesen kommt es darauf an, die besonderen Momente im Leben wahrzunehmen und sich daran zu erfreuen. Dann kann über den ganzen Tag eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Auch dankbar zu sein gibt dem Tag und dem Leben eine positive Note. Oft vergessen wir das. Eine Hilfe ist, sich aufzuschreiben, wofür man dankbar ist, dafür gibt es verschiedene Methoden. Z.B. abends vor dem Schlafengehen aufschreiben wofür man an diesem Tag dankbar ist und dabei die kleinen Dinge nicht übersehen. Man kann auch mal für einen Fehler dankbar sein, denn der gibt uns die Chance zu wachsen und zu lernen.

Ich selbst kann negative in positive Energie am besten umwandeln, wenn ich rausgehe und einen Fuß vor den anderen setze. Beim Laufen komme ich aus dem negativen Gedankenkarussell und kann aus einer anderen Sichtweise auf die jeweilige Situation blicken und sinnvolle Überlegungen dazu machen. Klar, ich wohne und lebe in der Stadt, da ist es auch vor der Tür oft laut und stressig, noch leichter funktioniert einfach losgehen natürlich in der Natur, da bin ich in ganz kurzer Zeit wieder bei mir, friedlich und frei.

Ich bin ja bekennender Sportmuffel, aber Bewegung wie eben beschrieben oder ein bisschen Sport produziert Glückshormone und setzt positive Energie frei. Es muss ja nichts Aufwendiges sein. Glückshormone freisetzen kann man zu Hause schon mit ein paar einfachen Yogaübungen für Anfänger und das Einzige, was Du dafür brauchst ist eine Yogamatte. Schon 5 bis 10 Minuten, regelmäßig, haben einen guten Effekt auf Dein Wohlbefinden, da Du Deinen ganzen Körper dehnst und Stress und Verspannungen abbaust.

Und wenn Dir Yoga zu anstrengend ist, dann dreh laut Musik auf und tanze so wie es Dir gefällt durchs Haus oder die Wohnung. Oder weil es gerade im Trend ist: „Hullern“.

Ich bin für Yoga und zeig Euch hier mal ein paar ganz einfache Asanas, die Energie geben,  gerade die ruhenden Körperstellungen bringen den Energiefluss wieder in Gang. Bei regelmäßigem Üben stellt sich eine Leichtigkeit ein und wir fühlen uns ausgeglichener.

Berghaltung – Tadasana
Richte im Stehen die Füße parallel aus, maximal in einem hüftbreitem Abstand. Hebe die Zehen kurz an, spreize sie etwas und lege sie wieder ab. Rolle eine Weile auf den Fußsohlen vor und zurück und nach rechts und links. Dann lass diese Bewegungen immer kleiner werden, bis du still stehst und dein Gewicht gleichmäßig auf den Füßen verteilt ist.
Aktiviere nun die Oberschenkel und hebe die Kniescheiben, drehe die Oberschenkel leicht auswärts, ziehe das Steißbein in Richtung Boden und hebe das Schambein.
Rolle die Schultern einmal nach hinten und unten, schiebe die Schulterblätter zuerst gegen den Rücken, breite sie zu den Seiten aus und lasse sie sinken.
Hebe das Brustbein und bring weite in Deinen Brustkorb.
Lass die Arme entspannt neben dem Körper hängen.
Lasse Deine Schädeldecke von einem Faden nach oben ziehen, das Kinn ist waagrecht, eher einen Tick in Richtung Brustkorb geneigt. Die Kehle ist weich, die Zunge vom Gaumen gelöst und der Blick entspannt.
Bleibe 1 Minute in dieser Position.

Baum – Vrikshasana
Ausgehend von der Berghaltung verlagerst Du Dein Gewicht auf das rechte Bein und verwurzelst Deinen rechten Fuß fest mit dem Boden.
Beuge das rechte Knie leicht und ziehe mit der linken Hand deinen linke Fußsohle mit nach unten zeigenden Zehen an die Innenseite des rechten Beins.
Lege die Hände an die Hüften und überprüfe die Ausrichtung des Beckens, es soll nicht ausweichen.
Lege nun beide Hände vor der Brust aneinander und richte Deinen blick auf einen auf Augenhöhe liegenden Punkt.
Belasse die Hände so oder strecke die Hände senkrecht über den Kopf. Eine Variante sind parallel nach oben oder V-förmig nach oben gestreckte Arme.
Achte immer darauf, dass die Schultern tief sind.
Halte die Position 30 Sekunden, kehre ausatmend zurück zur Berghaltung, lockere die Beine und wechsele die Seiten.

Krieger I und II – Virabhadrasana I und II
Krieger I
Ausgehend von der Berghaltung setze die Füße mit einer Ausatmung in einen etwa beinlangen Abstand und hebe die Arme waagerecht zu den Seiten. Die Schultern sind gesenkt, das Becken ist aufgerichtet.
Drehe den rechten Fuß um 90 Grad nach außen und den linken um 45 bis 60 Grad nach innen. Die beiden Fersen stehen dabei entweder auf einer Linie oder für mehr Stabilität mit etwas Abstand nach außen versetzt.
Lege die Hände an die Hüften. Verwurzele die Außenseite der linken Ferse fest am Boden und halte das linke Bein in dieser Ausrichtung, wenn du nun den Rumpf mit einer Ausatmung nach rechts drehst. Richte das Becken so gut es geht zum vorderen Fuß hin aus, ohne dabei die Stabilität des hinteren Beins aufzugeben. Ziehe das Steißbein Richtung Boden, um das Becken aufzurichten und hebe die Brust.
Beuge mit einer Ausatmung das rechte Bein, bis der Unterschenkel senkrecht steht. Je nach Beweglichkeit wird der Abstand der Füße dann so gewählt, dass zudem der Oberschenkel waagerecht ist.
Lege die Hände vor der Brust aneinander, senkst die Schultern und hebst die Brust.
Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, führe die Arme über den Kopf, strecke den gesamten Körper vom hinteren Fuß bis in die Fingerspitzen. Der Kopf ist sanft nach hinten geneigt, um zu den gehobenen Händen zu blicken.
Bleibe 30 Sekunden in der Haltung.
Richte Dich wieder auf und wechsele die Seiten.
Krieger II
Ausgangsposition ist wieder die Berghaltung. Setze die Füße mit einer Ausatmung in einen etwa beinlangen Abstand und hebe die Arme waagerecht zu den Seiten. Die Schultern sind tief, das Becken ist aufgerichtet.
Drehe den rechten Fuß um 90 Grad nach außen und den linken um 45 bis 60 Grad nach innen. Aktiviere beide Oberschenkel und drehe den linken nach außen, so dass du die Außenkante des linken Fußes tiefer gegen den Boden schieben kannst.
Drehe nun auch den rechten Oberschenkel auswärts und beuge mit der Ausatmung das Bein, bis der Unterschenkel senkrecht steht. Je nach Beweglichkeit wird der Abstand der Füße dann so gewählt, dass zudem der Oberschenkel waagerecht ist.
Strecke nun die Arme von der zwischen den Schulterblättern liegenden Region aus waagerecht zu den Seiten. Dabei hältst du den Rumpf mittig über dem Becken, die Flanken bleiben gleich lang und die Schultern tief. Um das Becken aufzurichten, ziehst du das Steißbein zu Boden und leicht nach vorn und das Schambein Richtung Nabel. Zum Schluss drehst du den Kopf sanft nach rechts und lässt den Blick über die rechte Hand in den Raum gehen.
Bleibe 30 Sekunden in der Haltung. Dann richtes dich mit einer Einatmung wieder auf und wechsele die Seiten.

Und zum Schluss noch Meditation, geht ja mit Yoga quasi Hand in Hand. Auch hier ist es ähnlich wie beim Yoga. Regelmäßigkeit ist sinnvoller als die Dauer der Meditation. Anfangs tut man sich sowieso schwierig durchzuhalten, mir ging es zumindest so. Und es geht bei der Meditation auch nicht ausschließlich um positive Energie, sondern auch eine Auszeit aus unserem Alltag, der hektisch und reizüberflutet geworden ist.
Wenn man mit Meditieren startet, sind geführte Meditationen leichter, ich habe mir die App Calm auf mein Handy geladen, da gibt es auch verschiedene Themenschwerpunkte wie Meditation für guten Schlaf, Selbstliebe, gegen Stress.
Mittlerweile, und ich lasse mich immer noch viel zu leicht ablenken, bevorzuge ich aber die stille Meditation. Manchmal auch mit ganz leiser Meditationsmusik bzw. -klängen, da es bei uns mitten in der Stadt nie ganz ruhig ist. Mir fällt es auch an manchen Tagen leichter auf die Klänge einzulassen als mich auf meinen Atem zu fokussieren. Aber die Musik sollte auf keinen Fall zum mitsingen oder mitwippen animieren.

Bei der stillen Meditation setzt Du Dich einfach aufrecht hin im Schneidersitz (Sukhasana) oder im Lotussitz (Padmasana), ein Meditationskissen kann Dir helfen aufrechter oder auch ausdauernder zu sitzen. Wenn Du die Sitzposition eingenommen hast, fokussierst Du Dich auf Deine Atmung, einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen. Hört sich leicht an, aber dann kommen die Gedanken und es ist leichter gesagt als getan, die vorbeiziehen zu lassen ohne diese zu bewerten. Ich habe anfangs gesagt, hallo Gedanke ich hör Dich, geh weiter, wir sprechen uns später, so in der Art. Und immer weiter bewusst atmen. Erst wenn man es wirklich schafft, die Gedanken ziehen zu lassen, kann man die positive Energie der Meditation spüren. Und es ist nicht jeder Tag gleich gut, auch beim Meditieren nicht. Und jeder entscheidet für sich, welche Meditation für ihn die richtige ist.

Darüberhinaus meditiere ich ab und an auch mit einer Mala (Gebetskette) und sage still oder laut ein Mantra auf. Und auch reine Atemübungen (Pranayama) haben einen ähnlichen Effekt wie die Meditation. Vor zwei Jahren war ein mir sehr nahestehender Mensch sehr krank mit Angstzuständen. Auch alleine sein fiel schwer. Wir sind dann zusammen spazieren gegangen, haben zusammen meditiert und geatmet. Das hat damals keine Wunder bewirkt, aber dieser Herzensmensch wurde zumindest für den Moment gelassener und ruhiger.

Hier für Euch der „Breath of Fire“ (Feueratmung – Kapalabhati, meine liebst Atemübung) zum nachatmen:

  1. Setze Dich aufrecht in einen bequeme Sitzposition
  2. Atme ein paar Mal entspannt durch die Nase ein und aus um anzukommen
  3. Dann drücke die Luft mit geschlossenem Mund aus der Nase unterstützt von einer schnellen Bewegung des Bauchnabels nach innen. Du drückst die Luft quasi kraftvoll und aktiv aus dem Bauch raus
  4. Die Einatmung passiert automatisch, dabei wird der Bauch wieder losgelassen, wölbt sich (sollte circa doppelt so lange dauern wie das Ausatmen)
  5. Und wieder Luft rausdrücken und automatisch einatmen
  6. Du kannst die Atemgeschwindigkeit mit der Zeit erhöhen
  7. Wenn man diese Übung noch nie gemacht hat, kann einem anfangs schwindelig davon werden, deshalb nicht länger als 30 Sekunden üben, dann Pause mit normaler Atmung und dann noch einmal 30 Sekunden
  8. Normalerweise atmet man nach einem Intervall vollständig aus, hält dann für eine kurze Pause die Luft an und spürt nach, atmet noch einmal ruhig ein und aus und startet dann in die nächste Runde

Diese Übung reguliert den Blutdruck, regt den Kreislauf an, sorgt für einen Energiekick und erhöht die Konzentration.

Ich wünsche Euch eine energiegeladene Restwoche und freue mich, wie immer, über Eure Kommentare.

22 Comments

  1. Hallo liebe Sigi,
    ich habe gestern gelesen, dass positves Denken out sei. Das wollte und möchte ich am Sonntag auf dem Blog thematisieren. Und dann kommt heute dein wunderbarer Artikel und ich denke- stimmt. Alles.
    Mein Leben hat mir manchmal auf sehr eindrucksvolle (man kann auch schmerzhaft sagen) gezeigt, dass positiv zu denken oder eben wie du sagt, positive Energie in sein Leben zu lassen, vieles auch wieder gerade rückt. Denn es bedeutet ja nicht, dass man blind und hysterisch wie ein Eichhörnchen auf Speed durchs Leben rennt.
    Und bei Kapalabhati musste ich mit einem Lächeln an meine liebste Yogameisterin denken- sie hat das in jeder Stunde praktiziert und es war immer toll.
    Danke für deinen anregenden Artikel und deine positive Meinung.
    Ein Drückerle (ich liebe es!) und einen schönen Mittwoch
    Nicole

    • Oh das wußte ich nicht Nicole, dass positives Denken out sein soll, bin gespannt was Du am Sonntag dazu schreibst. Positiv nach vorne zu schauen gelingt mir meist, aber in schwierigen Situationen nicht immer, da muss ich mir erst bewusst machen, wie ich denken und agieren soll. Aber letztendlich ist es so, dass ich bei Problemen zur Hochform auflaufe und das ist für mich etwas ganz Positives.
      Liebe Grüße und a fränggisches Drüggerla zurück
      Sigi

  2. So viele tolle Tipps, danke! Ich bin gerade zum ersten Mal bei Instagram gesperrt und merke, wie viel Zeit ich jetzt habe… Hihi, alles ist immer für was gut. Aber die Situation gerade geht mir schon gehörig auf die Nerven, muss ich sagen. Obewohl ich natürlich aktiv gegensteuere. Hab einen schönen Tag, liebe Sigrid!

    • Ja, liebe Ursula, das mit Instagram hatte ich ja erst, mein Account war ja 14 Tage lang verschwunden und ich muss sagen, fast fand ich es ein bisschen schade, dass er wieder aufgetaucht war. Denn einerseits hatte ich mich an meinen neuen kleinen Account gewöhnt und hatte, wie Du jetzt, viel mehr Zeit. Ich freu mich, dass Dir meine Tipps gefallen und wünsche Dir eine schöne Restwoche.
      Liebe Grüße
      Sigi

  3. Wow, Sigrid, Du siehst so schön aus, beim Yoga. Da muss ich dann eh gleich lächeln.
    Und natürlich hast Du vollkommen Recht, auch wenn die Umsetzung eben manchmal Kraft, Geduld und Mut erfordert. Aber am Ende des Tages gibt es tatsächlich Menschen, die einen immer runterziehen. Bei mir gehören die leider zur Familie, so dass ich “lediglich” den Kontakt bis auf ein Minimum herunterfahren kann.
    Aber auch das macht schon viel aus.
    Und “geht nicht – gibts nicht”. Wissen wir ja 🙂
    LG und danke für die Anregungen,
    Nicole

    • Hallo Nicole, das freut mich jetzt aber, dass ich Dir beim Yoga gefalle, ich hätte da schon noch die ein oder andere Korrektur vorzunehmen. Und es freut mich auch, dass Du meine Anregungen magst, aber ich glaube sowieso, wir gehören zu der Kategorie Menschen, die immer etwas Positives finden und aus (fast) jeder Situation etwas machen können.
      Liebe Grüße
      Sigi

  4. Ein Blog Post voll positiver Energie. Vielen Dank liebe Sigi für diesen tollen Beitrag. Bei den Energieräubern musste ich direkt an einige Menschen denken, die ich tatsächlich auch so nenne, natürlich nicht in deren Gegenwart. 🙈 Sie sind so voller negativer Energie, dass denen auch ständig etwas negatives passiert. Bin ich froh und dankbar, dass ich ein positiver Mensch bin und dass ich die mentale Stärke besitze mich immer wieder selbst aufzumuntern.
    Es ist immer wieder interessant Deine Blogposts zu lesen. Du hast einen sehr ansprechende Art zu schreiben und Dein Fotograf setzt Dich immer perfekt in Szene. Ich wünsche Dir noch eine schöne und vor allem positive Restwoche.
    Liebe Grüße
    //Marina ☺️

    • Guten Morgen Marina, es ist schön zu lesen, dass Du ein positiver Mensch bist und mental sehr gefestigt. Das habe ich mir aber auch schon gedacht. Es wird immer wieder Situationen im Leben geben, die nicht angenehm sind oder uns vielleicht sogar runterziehen, aber mit einer positiven Einstellung kann man tatsächlich gut dagegensteuern.
      Und danke für das Kompliment für Blog und Fotos, das freut mich sehr und meinen Fotografen mit Sicherheit auch, aber ich muss gestehen, die Fotos mit dem grünen Shirt sind Selfies. 😉
      Liebe Grüße und für Dich auch viel positive Energie und Gedanken für den Rest der Woche.
      Sigi

  5. Sabine Gartzke Reply

    Guten Morgen Sigi,
    toller Beitrag, mein Reden jedes Ding hat zwei Seiten und meiner Meinung nach immer eine positive.
    Wenn man dies auch vlt je nach Situation nicht gleich sieht, so wird bei genauer Betrachtung irgendwas positives zu sehen sein.
    Corona ist furchtbar, ich hasse es auf meine Kontakte verzichten zu müssen, mir fehlt die Nähe zu meinen Liebsten. Ganz zu schweigen wieviele Menschen gestorben sind, gesundheitliche oder finanzielle Sorgen haben.
    Mich hat es aber auch dazu gebracht, jeden Tag spazieren/ walken( sowas dazwischen) zu gehen. Jeden Tag mindestens eine Stunde am Rhein oder im Siebengebirge. Wenn es mal wirklich nicht geht bin ich knatschig, wer hätte das gedacht.
    Oder als mein Mann eine schwere Depression hatte, es war furchtbar aber im Nachhinein waren wir uns selten so nah als in dieser Zeit.
    Ich geb dir zu 100% recht, positive Gedanken ist das wichtigste überhaupt.
    Bitte bleib gesund!
    Herzliche Grüße
    Bine

    • Danke für Deinen ehrlichen und offenen Kommentar liebe Bine, jemanden während einer Depression zu begleiten ist wahrlich nicht einfach und wahrscheinlich noch einmal schwieriger wenn es der Herzenswunsch ist. Gesundheit und positive Gedanken, zum Essen und ein Dach über dem Kopf, dann ist eigentlich alles gut.
      Und klasse, dass Du es schaffst, jeden Tag mindestens eine Stunde spazieren zu gehen. Unter der Woche bekomme ich das leider nicht hin, aber am Wochenende.
      Liebe Grüße und starte morgen gut ins Wochenende
      Sigi

  6. Hallo liebe Sigi,
    jetzt bin ich gerade ganz begeistert von deinem Artikel. So positiv und kraftvoll.
    Da ich mein Leben ja selbst entschleunigt habe, bin ich dem Stress nur noch bedingt ausgesetzt. Aber natürlich bin ich auch nicht frei von negativen Einflüssen und Krafträubern. So habe ich genau wie du es empfiehlst, diejenigen die mich runterziehen und negative Schwingungen verbreiten zumindest mal privat aus meinem Leben verbannt, und inzwischen einen ganz guten Sinn dafür entwickelt was passt und was nicht.

    Den Lebensmitteln, die die Stimmung heben möchte ich noch unbedingt Erdbeeren hinzufügen, auf die ich mich schon wie ein ungeduldiges Kind freue.
    Und bei mir darf der Wein natürlich nicht fehlen…
    Aber ich schweife ab…

    Die positiven Gedanken.
    Neulich habe ich irgendwo gelesen: Ich freue mich, dass es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es trotzdem.
    Sich mit dem Unabänderlichen abfinden, es zu deinem Freund machen, bedeutet viel mehr gute Laune.
    Was nicht heißt, dass man sich mit allem zufrieden geben muss oder abfinden sollte. Wenn ich eine Chance sehe die Dinge zum Guten hin zu drehen, kämpfe ich wie eine Löwin.

    Zum Yoga kann ich nichts beitragen. Ich bin ein noch größerer Sportmuffel als du, meine Liebe.
    Ich find’s toll, dass du es machst, und es sieht auch noch gut aus.

    Bis bald, auf ein Glas Wein oder einen Coffee to go
    Ganz liebe Grüße
    Katharina

    • Liebe Katharina, den Spruch habe ich auch gelesen und fand ihn auch klasse. Match. Ich meine mich zu erinnern, er wäre von Karl Valentin. Und es freut mich sehr, dass Du begeistert bist von meinem Artikel. Die Themen dieser kleinen Serie liegen mir tatsächlich alle sehr am Herzen und ich freue mich zu lesen, wie Du und andere hier auf dem Blog darüber denken. Und jeder Kommentar bereichert wieder mein Denken und Handeln.
      Schön, dass es Dich gibt und ich sehe in Dir tatsächlich die Löwin.
      Wir sehen uns bald, vielleicht sogar mit Erdbeeren und Wein, ich freu mich drauf
      Sigi

  7. Liebe Sigi, ich bin ganz beeindruckt von diesem Beitrag so voll mit positiver Energie, dass ich ihn gleich einige Male gelesen habe. Du bist für mich ein absoluter „Energiebringer“ und wenn es mal nicht so klappt, dann brauche ich nur einen deiner Beiträge zu lesen und schon bin ich wieder motivierter, aufgemunterter und natürlich auch positiver. Wie du so schön schreibst, hat positive Stimmung etwas mit der Grundhaltung zu tun, denn auch wenn wir positiv und offen auf das Leben zugehen, so gibt es dennoch bescheidene Tage, nicht so schöne Momente, Zeiten, wo auf Unangenehmes weiteres Unangenehmes folgt. In solchen Augenblicken sind wir eben nicht glücklich und zufrieden, auch nicht mit einer positiven Einstellung, aber ich denke, eine positive Grundhaltung trägt eben wesentlich dazu bei, dass wir uns aus dem Tief schneller wieder befreien, dass es uns gelingt, wieder bewusst auf Positives zu schauen oder eben gezielt Praktiken für positive Energie anzuwenden anstatt uns quasi nur hängen zu lassen. Sei es nun durch Sport und Bewegung, durch Meditation, durch Ernährung, durch das Eliminieren von Energieräubern oder eben durch die Gedanken, wobei diese für mich persönlich eine ganz besondere Rolle spielen. Denn erst unlängst habe ich mir in einer nicht so schönen Situation bewusst gemacht, was ich bereits alles überstanden und geschafft habe und das dies dann auch sehr wohl vorbei geht. Diese aufmunternden Gedanken haben dann bei mir innerlich einen Knoten gelöst und obwohl die Situation noch nicht bereinigt war, ist es mir doch gelungen, damit besser und eben mit positiver Energie umzugehen.
    Hab einen wunderbaren Abend, ein Drücker für die tollen Anregungen und alles, alles Liebe Gesa

    • Liebe Gesa, vielen Dank für Deinen sehr persönlichen Kommentar. Es freut mich natürlich sehr, dass meine Beiträge Dir Energie bringen. Aber ich glaube auch, dass Du eine positive Grundhaltung hast und weisst mit schwierigen Situationen umzugehen. Du hast es ja am Ende auch beschrieben. Und ich mag sehr, wenn ich Deine Meinung zu meinen Themen lese und welche Erfahrungen Du und auch andere Leserinnen gemacht haben. Dieser Austausch ist wunderbar und bereichert mein Leben.
      Viele liebe Grüße und jetzt schon mal ein schönes Wochenende
      Sigi

  8. Das stimmt, negative Energie zieht negatives Geschehen. Wie oft sage ich zu meinem Mann, morgens wenn er schon genervt aus dem Hause geht… der Tag hat nicht mal angefangen- denke positiv! Auch heute war so ein Tag. Kaum im Büro hatte mich 2 mal angerufen, wie alles schei… läuft. Dann hatte er bis 18.30 Uhr gearbeitet und kam zufrieden nach Hause. Aber… es ist nicht immer einfach positiv zu bleiben. Ich könnte ein Buch (quatsch, direkt ein Bestseller) schreiben wie das Leben so mies spielt und 90% der Bevölkerung hätte mir das nicht geglaubt. Auch ich wundere mich manchmal, wie ich noch aufstehen kann. Was soll’s, das Leben hat und muss noch mehr zu bieten haben! Dein Tipp mit den Bananen, ich esse sie Kiloweise, denn ich liebe Bananen. Ich habe letztens gehört, sie sollen dick machen- jetzt weiß ich woher die Kilos kommen 😄 nicht von der Corona! Und… Yoga, och je, dazu fällt mir jegliche Geduld. Vielleicht später. Liebe Grüße und bleib wie du bist!

    • Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar liebe Mira, und ich liebe die Geschichten von Dir und Deinem Mann… Ja, man kann sich oft nicht vorstellen, wie einem das Leben einen Strich durch die Rechnung machen kann und wie Du schreibst, wir schaffen es immer wieder aufzustehen. Wir sind eben positive Menschen. Und ein paar Kilo hin oder her ist, denke ich, egal. Wichtig ist Zufriedenheit.
      Immer wieder schön, sich mit Dir auszutauschen.
      Ganz liebe Grüße
      Sigrid

  9. Hi Sigi,
    danke für diesen tollen Post und die Yogaübungen! Ich bin selbst begeisterte Yogaliebende und finde, dass Yoga absolut bereichernd ist – nicht nur die Asanas, sondern vor allem die Atemübungen und Meditation. Das hilft mir immer total, Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Emotion ist ja nichts anderes als Energie in Bewegung (E-Motion) und daher hilft es einfach total, wenn wir irgendwas tun, um diese Energien zu bewegen. Dann können sie sich auch lösen und wir müssen nicht daran festhalten, loslassen und weitergehen 🙂
    Habe einen tollen Sonntag!

    • Freut mich, dass Dir der Beitrag gefallen hat liebe Vanessa und wir da auf einer Wellenlänge schwimmen. Dein Begriff E-Motion gefällt mir gut, den werde ich mir merken.
      Liebe Grüße und guten Wochenstart morgen
      Sigi

  10. Liebe Sigi,
    da hast Du Dir viel von der Seele geschrieben!
    Und zusätzlich viele Tipps gegeben, wie man schlechte Energie und auch schlechte Laune los wird.
    Einiges davon gehört zu meinem täglichen Programm wie die Yoga-Übungen und das Loslaufen.
    Überhaupt das Draußensein in der Natur, den Vögeln zu lauschen, die Frühlingsblumen zu entdecken.
    Gerade jetzt im Frühling ist das eine wunderbare Art, wieder gestärkt und mit guter Laune dem Alltag
    zu begegnen.
    Manchmal packe ich den Ärger auch (mental) in ein Bündel, verstecke ihn hinter einem Baum oder unter einem
    Busch (gerne auch einem besonders häßlichen) und lasse ihn da! Solltest Du mal probieren, das wirkt Wunder!

    Liebe Grüße
    Erika

    • Guten Morgen liebe Erika,
      das ist ja ein außergewöhnlicher Tipp von Dir, aber ich werde den ausprobieren. Und ich glaube fest daran, dass das wirkt. Ich habe in einem älteren Artikel über Rituale mal geschrieben, dass man Sorgen oder negative Gedanken nicht mit ins Schlafzimmer nehmen soll, damit man besser schlafen kann und den Kopf kann man sich am nächsten Tag immer noch darüber zerbrechen. Aber oft löst sich schon irgendetwas, wenn man es mit Abstand betrachten.
      Ich wünsche Dir einen guten Start ins Wochenende und schicke liebe Grüße
      Sigi

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